Polychrone Kultur in Indien

Die Kultur in Indien ist sehr different von der deutschen und westlichen Kultur. Besonders schwierig ist für Deutsche Manager, mit den Besonderheiten der polychronen Kultur in Indien zurechtzukommen. Indien gilt nämlich als eine polychrone Kultur, d.h., dass Inder nicht nur eine Handlung auf einmal ausführen, sondern mehrere Ziele zur gleichen Zeit verfolgen. Diese besondere Kultur äußert sich z.B. in den folgenden Aspekten:

Indien: Kultur führt zu Multitasking

Durch die Kultur in Indien sind die Menschen nicht nur in der Lage, gleichzeitig mehrere Dinge zu diskutieren oder zu bearbeiten, sie tun dies auch mit großem Vergnügen. Besprechungen dauern daher auch vergleichsweise lange und sind für Deutsche oft sehr ungewohnt, weil die Inder in assoziativer Verkettung diverse Themen besprechen, ohne dabei einer klaren Tagesordnung zu folgen.

Kultur in Indien: Dauernde Themenwechsel

Mit großer Leichtigkeit wechseln die Menschen in Indien immer wieder von einer Handlungskette zur anderen. Sie sind aufgrund ihrer Kultur sehr flexibel und in der Lage, sich schnell auf neue oder veränderte Situationen einzustellen. Inder fühlen sich somit auch nicht gestört, wenn sie während in einer Handlungskette unterbrochen werden. Aufgrund ihrer Flexibilität sind Inder sehr effizient im Krisenmanagement.

Kulturbedingt: Menschen in Indien sind hervorragende Krisenmanager

Inder fühlen sich somit auch nicht gestört, wenn sie während in einer Handlungskette unterbrochen werden. Aufgrund ihrer Kultur und Flexibilität sind die Meschen in Indien sehr effizient im Krisenmanagement.

Dies sind nur einige Ausschnitte der polychronen Kultur in Indien. Bei der Zusammenarbeit mit Indern aber auch in allgemeinen geschäftlichen Verhandlungen kann Sie diese Besonderheit als Deutscher manchmal schier verzweifeln lassen. Weitere wichtige Hinweise zum Umgang mit der polychronen Business-Kultur in Indien finden Sie im Buch.

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